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'''Uuillkommen im Althochdeutsche Glossen Uuiki!'''
 
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Dieses Uuiki beschäftigt sich mit der Dokumentation neuerer Forschungen zur althochdeutschen Glossographie. Es soll dem Austausch und der Bündelung von Informationen insbesondere zu Handschriften mit Griffelglossen dienen.
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Dieses Uuiki beschäftigt sich mit der Dokumentation neuerer Forschungen zur althochdeutschen Glossographie. Es soll dem Austausch und der Bündelung von Informationen insbesondere zu Handschriften mit [[Griffelglossen]] dienen. In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Zahl der bekannten Griffelglossenhandschriften mehr als verdoppelt (von 70 Handschriften im Jahre 1996 auf mehr als 170 momentan; siehe Nievergelt 2013 in: Sprachwissenschaft 38/4). Die an unterschiedlichen Stellen publizierten Nachträge und Korrekturen führten dazu, dass die Forschungslage zu den einzelnen Griffelglossenhandschriften mittlerweile nur noch schwer zu überschauen ist.
  
Das Uuiki bildet ein Forschungsprojekt des [http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft] an der [http://www.uni-augsburg.de/ Universität Augsburg]. Beteiligte Wissenschaftler: [http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/mitarbeiter/oernst/ Dr. Oliver Ernst], [http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/mitarbeiter/mschiegg/ Dr. des. Markus Schiegg]. Es ist über den Link http://www.uni-augsburg.de/glossenwiki zu erreichen; die Artikel sind frei zugänglich und nach einer [[Registrierung]] bearbeitbar.
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Der aktuelle Forschungsstand zu althochdeutschen Griffelglossen soll in diesem Uuiki nun durch eine komplette und "mitwachsende" [[Griffelglossenhandschriften | Liste der Griffelglossenhandschriften]] dokumentiert werden. Die zu den einzelnen Handschriften gegebenen Informationen basieren auf der aktuellen Forschungslage und sollen v.a. auch die weitere Beschäftigung mit den Glossierungen erleichtern. Deshalb wird auch insbesondere auf die Mitteilung noch nicht identifzierter Griffeleintragungen Wert gelegt, wo dies aus der zugrundegelegten Forschungsliteratur ersichtlich wird.
  
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Das Uuiki soll sukzessive erweitert werden um eine Liste der Farbstiftglossenhandschriften, eine Liste der Handschriften mit Geheimschriften und eine Liste der Handschriften mit Kürzungen.
  
 
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Das Uuiki bildet ein Forschungsprojekt des [http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft] an der [http://www.uni-augsburg.de/ Universität Augsburg]. Beteiligte Wissenschaftler: [http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/mitarbeiter/oernst/ Dr. Oliver Ernst], [http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/mitarbeiter/mschiegg/ Dr. des. Markus Schiegg]. Es ist über den Link http://www.uni-augsburg.de/glossenwiki zu erreichen; die Artikel sind frei zugänglich und nach einer [[Registrierung]] bearbeitbar.
== [[Griffelglossenhandschriften | Liste der Griffelglossenhandschriften]] ==
 
 
 
Der aktuelle Forschungsstand zu althochdeutschen [[Griffelglossen]] soll in diesem Uuiki durch eine komplette und "mitwachsende" [[Griffelglossenhandschriften | Liste der Griffelglossenhandschriften]] dokumentiert werden. Die zu den einzelnen Handschriften gegebenen Informationen basieren auf der aktuellen Forschungslage und sollen v.a. auch die weitere Beschäftigung mit den Glossierungen erleichtern. Deshalb wird auch insbesondere auf die Mitteilung noch nicht identifzierter Griffeleintragungen Wert gelegt, wo dies aus der zugrundegelegten Forschungsliteratur ersichtlich wird.
 
 
 
Das Uuiki soll sukzessive erweitert werden um eine Liste der Farbstiftglossenhandschriften, eine Liste der Handschriften mit Geheimschriften und eine Liste der Handschriften mit Kürzungen.
 
  
  

Version vom 2. Januar 2014, 17:28 Uhr


Uuillkommen im Althochdeutsche Glossen Uuiki!

Dieses Uuiki beschäftigt sich mit der Dokumentation neuerer Forschungen zur althochdeutschen Glossographie. Es soll dem Austausch und der Bündelung von Informationen insbesondere zu Handschriften mit Griffelglossen dienen. In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Zahl der bekannten Griffelglossenhandschriften mehr als verdoppelt (von 70 Handschriften im Jahre 1996 auf mehr als 170 momentan; siehe Nievergelt 2013 in: Sprachwissenschaft 38/4). Die an unterschiedlichen Stellen publizierten Nachträge und Korrekturen führten dazu, dass die Forschungslage zu den einzelnen Griffelglossenhandschriften mittlerweile nur noch schwer zu überschauen ist.

Der aktuelle Forschungsstand zu althochdeutschen Griffelglossen soll in diesem Uuiki nun durch eine komplette und "mitwachsende" Liste der Griffelglossenhandschriften dokumentiert werden. Die zu den einzelnen Handschriften gegebenen Informationen basieren auf der aktuellen Forschungslage und sollen v.a. auch die weitere Beschäftigung mit den Glossierungen erleichtern. Deshalb wird auch insbesondere auf die Mitteilung noch nicht identifzierter Griffeleintragungen Wert gelegt, wo dies aus der zugrundegelegten Forschungsliteratur ersichtlich wird.

Das Uuiki soll sukzessive erweitert werden um eine Liste der Farbstiftglossenhandschriften, eine Liste der Handschriften mit Geheimschriften und eine Liste der Handschriften mit Kürzungen.

Das Uuiki bildet ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg. Beteiligte Wissenschaftler: Dr. Oliver Ernst, Dr. des. Markus Schiegg. Es ist über den Link http://www.uni-augsburg.de/glossenwiki zu erreichen; die Artikel sind frei zugänglich und nach einer Registrierung bearbeitbar.


Althochdeutsche Glossen? Althochdeutsche Griffelglossen?

Interlinearglossen. Ausschnitt aus der lat.-ahd. Benediktinerregel, Cod. Sang. 916, Stiftsbib. St. Gallen, www.cesg.unifr.ch

Die ältesten Belege deutscher Wörter, die etwa in die Mitte des 8. Jahrhunderts datiert werden können, sind sekundär in Handschriften eingetragene Verständnishilfen zu lateinischen Textwörtern, die an die Ränder oder zwischen die Zeilen geschrieben wurden - Althochdeutsche Glossen. Das Phänomen der volkssprachlichen Glossierung lateinischer Texte führt damit an die Ursprünge der schriftlichen Überlieferung des Deutschen. Weite Teile unseres Wissens über die älteste Sprachstufe des Deutschen ("Althochdeutsch", ca. 750 n. Chr. – ca. 1050 n. Chr.) verdanken wir der Erforschung dieses besonderen Überlieferungstyps.


Stand der Überlieferung

Den aktuellen Stand der Überlieferung an Handschriften mit althochdeutschen und altsächsischen Glossen bietet derzeit:


Bibliographie

Archiv des Bistums Augsburg, Handschrift 6

Als Standardwerk zur althochdeutschen und altsächsischen Glossographie ist folgendes Handbuch zu empfehlen:

Bergmann, Rolf / Stricker, Stefanie (Hrsg.). 2009. Die althochdeutsche und altsächsische Glossographie. Ein Handbuch. 2 Bde. Berlin / New York: De Gruyter (Vollzugriff von Universitätsnetzwerken teilweise möglich).

Weitere bibliographische Angaben befinden sich in der Bibliographie des Uuiki. Dort werden die bibliographischen Kurzangaben aller Einzelseiten des Uuiki aufgelöst. Daneben erscheinen weitere Literaturangaben, wobei eine mitwachsende Komplettbibliographie zu althochdeutschen Griffelglossen angestrebt wird.


Online-Hilfsmittel

Hier finden sich einige hilfreiche Links zu Online-Verzeichnissen von deutschsprachigen Handschriften, Abbildungen, Editionen, Wörterbüchern, Grammatiken etc.